Bioresonanztherapie
1. Definition
Die Bioresonanztherapie ist eine Methode, die aus der Naturheilkunde hervorgegangen ist. Die vom Körper ausgesendeten elektromagnetischen Wellen werden mit einem Spezialgerät aufgezeichnet und verändert. Andere Bezeichnungen für die Bioresonanztherapie sind Mora , Bicom oder Vega-Therapie, Lykotronic-Therapie, elektronische Homöopathie, bioenergetische Therapie oder biophysikalische Informationstherapie.
- Schweizerische Gesellschaft für Energie- Bioresonanz & Informationsmedizin
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Eine weitere nützliche Entscheidungshilfe bei der Wahl der richtigen Therapieform finden Sie in einem Leitfaden des Dachverbandes für Komplementärmedizin (Dakomed).
2. Philosophie
Praktisch alle ganzheitlichen Therapiesysteme (chinesische Medizin, Ayurveda usw.) gehen davon aus, dass unser Leben gewissen Energien unterliegt, die unsere Sinne nicht wahrnehmen können. 1975 gelang es Wissenschaftlern, das Vorhandensein von Photonen nachzuweisen, oder dass mit anderen Worten jede lebende Zelle Licht aussendet. Das Leben besteht demnach aus elektromagnetischen Wellen. Auf diesen Grundlagen wurde die Bioresonanztherapie entwickelt. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch über ein charakteristisches Spektrum elektromagnetischer Wellen verfügt, das therapeutisch verwendbar ist.
3. Plausibilität des Konzepts
Im Konzept der Bioresonanztherapie senden die Moleküle des Körpers elektromagnetische Wellen aus. Diese bestehen aus einem für jede Person charakteristischen Spektrum, das aus harmonischen (gesunden) und disharmonischen (kranken) Anteilen besteht. Elektroden fangen die vom Körper ausgestrahlten Signale auf und geben sie an ein Gerät weiter, wo sie verändert und mithilfe anderer Elektroden dem Körper zurückgegeben werden. Dieses Verfahren soll krankhafte Wellen eliminieren und das Selbstheilungspotenzial des Körpers aktivieren.
4. Belege für die Wirksamkeit
Bei der Bioresonanz handelt es sich um eine Tiefenwirkung, die wissenschaftlich allerdings nicht belegt ist. Seit etwa 15 Jahren kommt diese Therapie auch bei Tieren zum Einsatz.
5. Anwendung
Für die Störung der Schwingungsfrequenzen können zahlreiche Faktoren verantwortlich sein, wie zum Beispiel:
Schlechte Ernährung
Stress oder emotionaler Schock
Allergene aus Lebensmitteln, Umwelt oder Kosmetika
Elektrische oder elektromagnetische Störfaktoren zu Hause oder am Arbeitsplatz
Toxische Metalle
Mit der Bioresonanztherapie können folgende Störungen festgestellt und behandelt werden:
Ekzem
Asthma
Neurodermitis
Zahn- oder Kieferprobleme
6. Selbstbehandlung
In Fällen, in denen die Bioresonanztherapie allein nicht zur Heilung führt, kann der Therapeut oder die Therapeutin die Schwäche bestimmter Organe feststellen und das geeignete Heilmittel finden, das dann direkt am Patienten oder an der Patientin geprüft wird. Dieses Heilmittel stammt aus den Bereichen Homöopathie, Phytotherapie, Mineralsalze, Vitamine, Spurenelemente usw.
7. Anwender und ihre Ausbildung
Weil die Bioresonanztherapie aus der Naturheilkunde hervorgegangen ist, wird sie meistens von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern durchgeführt. Viele Therapeuten, die diese Methode anwenden, haben jedoch eine andere Ausbildung. Der einzige gemeinsame Punkt ist, dass sie alle eine hervorragende Kenntnis des Organismus haben müssen.
8. Behandlung und Ablauf
Die Bioresonanztherapie kann auf zwei Arten erfolgen:
Austesten der Energiemeridiane, um herauszufinden, wo die Ungleichgewichte lokalisiert sind. Austesten der Schwingungsfrequenz der verschiedenen Systeme (Immunsystem, Verdauung, Atmung) und Organe, der endokrinen Drüsen, Energiekreisläufe usw.
Austesten, welches die Störelemente sind, die der Krankheit zugrunde liegen: Allergien des Verdauungstrakts oder der Haut, Asthma, chronische Müdigkeit, Krämpfe usw.
Für die Diagnose verwendet der Therapeut oder die Therapeutin ein elektronisches Gerät («Mora», «Bicom»), das mit dem Patienten oder der Patientin über Elektroden verbunden ist. Diese nehmen die störenden elektromagnetischen Schwingungen auf und leiten sie an das Therapiegerät weiter. Dort werden die Schwingungen umgewandelt und über andere Elektroden in Form heilender Therapieschwingungen dem Körper zurückgegeben. Krankhafte Wellen werden dadurch neutralisiert. Dies bewirkt eine Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte und setzt die spontanen Regenerationsmechanismen in Gang. Die Therapiedauer ist abhängig von der Erkrankung und vom Patienten.
9. Grenzen und Risiken
Die Bioresonanztherapie ist aus erfahrungsmedizinischer Sicht in der Regel risikolos.
10. Praktische Tipps
Die Bioresonanztherapie ist besonders bei akuten und chronischen Allergien wie Ekzemen, Asthma, Heuschnupfen und Lebensmittelunverträglichkeiten geeignet. Ebenfalls nützlich ist sie bei Neurodermitis, Migräne und Erkrankungen der inneren Organe (z. B. Magenwandentzündungen). Auch Narben, Verletzungen sowie Zahn- und Kieferprobleme können mit der Bioresonanztherapie behandelt werden.
11. Zahlt die Krankenkasse?
Viele Krankenkassen übernehmen einen Teil der Behandlungskosten im Rahmen der Zusatzversicherung, sofern der Therapeut oder die Therapeutin anerkannt ist. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung.
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Quelle
Schweizerische Gesellschaft für Energie- Bioresonanz & Informationsmedizin






