Fluor stärkt die Zähne
Fluorid ist unerlässlich für gesunde Zähne, darum ist es in den meisten Zahnpasten enthalten. Für Kinder gibt es extra Kinderzahnpasta mit weniger Fluorid, so nehmen ihre Zähne keinen Schaden.
Vorkommen im menschlichen Körper
Funktionen
Beugt Karies vor
Es gibt Anhaltspunkte für eine Funktion bei der Mineralisation von Knochen und Zähnen
Mangelerscheinungen
Erhöhtes Risiko für Karies
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Gefahren bei Überdosierung
Als unbedenkliche obere Zufuhrmenge für Erwachsene gelten 7 mg
Akute Überdosierung (mehr als 1 mg/kg Körpergewicht)
Bauchschmerzen
Braunen Zahnverfärbungen. Kinder sollten daher nur Kinderzahnpasta mit niedrigem Fluoridgehalt benutzen.
Chronische Überdosierung (mehr als 10 mg/Tag über mehr als 10 Jahre)
Eine chronische Überdosierung (Zweifaches des Richtwertes) in den ersten 8 Lebensjahren: weissliche Flecken im Zahnschmelz.
Empfohlene Mengen
Kinder: 7 bis unter 13 Jahre: 1,1 –2,0 mg ; 13 bis unter 15 Jahre: 2,9 mg (weiblich), 3,2 mg (männlich)
Jugendliche: 2,9mg (weiblich), 3,2 mg (männlich)
Erwachsene: 3,1 mg (weiblich), 3,8 mg (männlich)
Schwangere: 3,1 mg
Stillende: 3,1 mg
Tagesdosis für einen erwachsenen Mann (3,8 mg) enthalten in
15 g fluoridiertem Speisesalz (25mg/100g)
3,5 kg Flunder
4,8 kg Haferflocken
6,3 kg Emmentaler
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Quellen
Schweizerische Gesellschaft für Ernährung
Renate Murschall, «Vitamine und Mineralstoffe. Lebenswichtige Nährstoffe für Gesundheit und Wohlbefinden», Gondrom Verlag GmbH, 2006
Heinz Knieriemen, «Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente. Gesund und fit mit Vitalstoffen. Ein kritischer Ratgeber», AT Verlag, 2007
«Der Brockhaus. Gesundheit», F. A. Brockhaus, 2004