Ge­sund­heit in der Wes­ten­ta­sche

Seit der Eröffnung des iTunes-Stores im Juli 2008 wurden innerhalb von vier Jahren 25 Milliarden Apps heruntergeladen. Der Begriff «App» ist eine Kurzform des englischen Ausdrucks «Application», was ins Deutsche übersetzt «Anwendung» bedeutet. Bei solchen Apps handelt es sich um kleine Programme, die auf Smartphones oder Tablet-Computern installiert werden können – wie dies etwa auch beim heimischen PC der Fall ist.

Gesundheits-Apps

Auch in den Bereichen Gesundheit und Lifestyle boomt der Markt und es stehen rund 15 000 Apps teils kostenlos zum Download bereit. Die Auswahl reicht von einfachen Programmen wie etwa Kalorienzähler oder Menstruationskalender bis hin zu komplexen Anwendungen. So ist es beispielsweise möglich, via Smartphones die Herzfrequenz zu messen oder mit entsprechenden Zusatzgeräten den Blutzuckerspiegel zu überprüfen. Die können je nach App gespeichert, per Diagramm dargestellt und per E-Mail an den Arzt weitergeleitet werden.

Apps im Qualitätstest

Eine Prüfung durch die Stiftung Warentest hat gezeigt, dass via Apps ermittelte Werte ebenso zuverlässig sein können wie die klassischen Geräte. Dennoch wird geraten, nicht jede beliebige App herunterzuladen. Die Beantwortung folgender Fragen hilft bei der qualitativen Beurteilung der Apps:

  • Wurde die App von oder in Kooperation mit Pharmakonzernen oder bekannten Herstellern in der Medizintechnik entwickelt?

  • Gibt es Testberichte oder Empfehlungen renommierter wissenschaftlicher Einrichtungen?

  • Welche Schlüsse lassen die Feedbacks anderer Nutzer zu?

1/5
    • Pollen-News

      Die App «Pollen-News» stellt den Usern die aktuelle Pollenprognose für die Schweiz und wichtige Tipps im Umgang mit der Pollenallergie zur Verfügung. Regionale Pollenmessungen, aktuelle Wetterdaten und Prognosen zum Pollenflug ermöglicht es Allergikern die aktuelle Situation einzuschätzen. Initiantin der App ist aha! Allergiezentrum Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz.

    • Medikamentenplan

      2011 kürte das deutsche Magazin Focus die kostenlose iPhone-App «Medikamentenplaner» zur «App der Woche». Mit der vom Universitätsklinikum Essen entwickelten App kann sich der User per Tonsignal oder Pop-up daran erinnern lassen, wenn es Zeit ist, seine Arzneimittel einzunehmen. Ausserdem lassen sich Blutdruck-, Gewichts und Blutzuckerwerte eintragen und grafisch darstellen.

    • iRega

      Die App der Schweizerischen Rettungsflugwacht «iRega» kann bei Notfällen in der Schweiz und im Ausland genutzt werden. Zwei Fingerklicks genügen, um Alarm auszulösen. Dabei werden sogleich die Koordinaten und zuvor in der Applikation abgespeicherte Personalien des Anwenders an die Rega übermittelt und eine Telefonverbindung mit der Einsatzzentrale hergestellt.

    • Diabetes Manager

      Bei der App «iBGStar Diabetes Manager» handelt es sich um eine komplexe Software, welche die Messung und Auswertung der Blutzuckerwerte ermöglicht. Zudem können die Angaben mit Informationen zu Insulindosierung sowie zu Kohlenhydrataufnahme ergänzt werden. Die App benötigt ein Zusatzgerät, welches an das iPhone angeschlossen wird. Die App wurde vom Pharmakonzern sanofi-aventis entwickelt.

    • Kardiograph

      Die App «Kardiograph» gehört zu den meistgekauften und am besten bewerteten Applikationen im iTunes-Store. Mit «Kardiograph» kann die eigene Herzfrequenz gemessen und gespeichert werden. Eine Synchronisierung der Daten über iCloud ist ebenfalls möglich.

    Autoren: Didier Buchmann, Nadja Mühlemann Redaktion: Didier Buchmann
    Aktualisiert am 15. März 2025 23:33
    Suchen Sie nach Ihrem gewünschten Thema
    puravita folgen
    Newsletter
    5%
    Jetzt anmelden & 5% Gutschein sichern

    Mehr erfahren

    Zurück zum Shop

    puravita.ch
    Immer eine gute
    Empfehlung!