Stress – was ist das?

STRESS ist heutzutage ein inflationär gebrauchtes Wort, welches meistens negativ assoziiert ist. Wer häufig davon spricht, gestresst zu sein, tut seinem Körper keinen Gefallen. Dieser reagiert nämlich darauf mit der Ausschüttung von Stresshormonen, erhöht den Herzschlag und den Blutdruck, macht die Atmung flacher. Dies trägt nicht gerade zum Wohlbefinden bei.

Doch wie können Sie Ihr Leben wirkungsvoll entstressen? Welche Möglichkeiten zur Entspannung gibt es? Und womit können Sie Ihre Nerven stärken? Diesen Fragen und noch einigen mehr gehen wir im Laufe dieses Artikels auf den Grund.

Was passiert eigentlich bei Stress im Körper?

Fachleute unterscheiden zwischen positivem (Eustress) und negativem (Dysstress) Stress, unser Körper allerdings nicht. Das ablaufende Reaktionsmuster ist seit der Frühzeit unserer Entwicklungsgeschichte immer gleich:

Das Herz schlägt schneller, man atmet flacher, die Muskeln werden angespannt, der Blutdruck steigt, die Pupillen weiten sich, momentan „unwichtiges“ Verlangen wie Sexualität oder Hungergefühl wird ausgeblendet.

Dieses Verhalten diente früher dazu, um bei Angriffen oder Gefahrensituationen blitzschnell reagieren zu können. Auch heute reagieren wir noch mit denselben Reflexen aus der Urzeit, die keiner höheren Hirnleistung bedürfen, sondern sich auf den Instinkt verlassen. Je mehr wir Stress erleben, desto mehr greifen wir auf dieses Verhaltensmuster zurück. Intelligenz, Kreativität, Ethik etc. spielen in diesen Momenten eine höchst untergeordnete Rolle. Erst wenn sich die Situation wieder „entschärft“, können wir darauf wieder zurückgreifen.

Da in der heutigen Zeit Stressfaktoren wie Angst vor einem Fressfeind, starkes Hungergefühl, ausgeprägte Kälte oder körperliche Betätigung bis ans Limit nicht oder kaum mehr vorhanden sind, ist auch diese Reaktion unseres Körpers nicht mehr überlebenswichtig. Auch wenn uns unser Körper Flucht oder Angriff signalisiert, so gibt es meistens Regeln der Zivilisation, die uns davon abhalten. Was uns heute Stress bereitet ist das Mithalten in der Leistungsgesellschaft, Reizüberflutung, Lärm, Konflikte bei der Arbeit oder in der Partnerschaft…

Was tun bei Stress- und Erschöpfungszuständen?

Jeder vierte Berufstätige in der Schweiz kämpft mit Erschöpfung. Doppelbelastungen durch Beruf und Familie spielen eine grosse Rolle. Ein erster Schritt zur Selbsthilfe kann der Gang in die Drogerie oder Apotheke darstellen. Oftmals gehen vermehrter Stress und Erschöpfungszustände mit einer Reihe körperlicher Symptome einher, wie Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, sowie Verdauungsbeschwerden. Selbstverständlich können Spagyrik, Homöopathie und Schüssler-Salze die Ursache des Erschöpfungszustandes nicht beseitigen, allerdings können sie eine gute Unterstützung darstellen.

Bei Stress ist es wichtig, dass der Darm funktioniert. Wenn längere Stressbelastung zu einer Fehlbesiedelung von Bakterien der Darmschleimhaut führt, können Biotics-Produkte (Omni Biotics, Burgerstein) bei der Regulation helfen. Bei psychosomatischen Beschwerden aufgrund von Stress sind auch Bachblütenprodukte hilfreich. Auch mit Schüssler-Salzen oder Spagyrik wurden gute Erfolge berichtet, hier ist allerdings eine Beratung durch Ihren Drogisten anzuraten, um das richtige Mittel speziell für Ihre Bedürfnisse auszuwählen. Das Team von puravita ist Ihnen dabei gerne behilflich!

Wir beraten Sie auch gerne, welche Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente in einem stressigen Zeitraum schneller verbraucht werden, und deshalb substituiert werden sollten.

Übrigens ist es auch sehr empfehlenswert, in stressigen Zeiten auf gesunde Ernährung zu setzen. Vollkornprodukte, Milchprodukte, Obst und Gemüse gehören vermehrt auf den Speisenplan, und natürlich sollten Sie nicht darauf vergessen, ausreichend zu trinken.

Entspannung bei Stress, aber wie?

Dass wer anspannen kann, auch gleich gut entspannen kann, ist leider ein Trugschluss. Der wichtigste Faktor, der zur Entspannung beiträgt, ist gesunder, erholsamer Schlaf. Gestressten Menschen fällt es jedoch meistens schwer abzuschalten, sie leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen.

Nehmen Sie die Symptome einer Stressbelastung wirklich ernst, denn dauerhafter Stress macht erwiesenermassen krank. Zu den Folgeerkrankungen aufgrund von chronischem Stress gehören beispielsweise:

  • Erhöhte Infektanfälligkeit,
  • verzögerte Wundheilung,
  • Diabetes,
  • Bluthochdruck,
  • Depressionen,
  • Hörsturz/Tinnitus.

Damit das Übel an der Wurzel gepackt wird, muss jedoch der Stressauslöser gefunden werden. Meistens ist es dazu notwendig, dass der Arbeitsplatz und das soziale Umfeld miteinbezogen werden. Um sich nicht permanent selbst zu überfordern, ist es notwendig, an einem guten Zeitmanagement zu arbeiten und zu lernen, auch mal Nein sagen zu können. Wer das nicht beherrscht, läuft Gefahr, ein Burn Out-Syndrom zu entwickeln. Das bedeutet ob kurz oder lang einen völligen Zusammenbruch und einen langen Ausfall am Arbeitsplatz. Nehmen Sie deshalb die Warnsignale Ihres Körpers ernst, und suchen Sie sich rechtzeitig Hilfe.

Vergessen Sie auch nicht auf genügend Ausgleichsmomente zum Alltagsstress, ob dies nun bei der Gartenarbeit ist, beim Sport, Freunde treffen, Musizieren oder vor dem TV – Hauptsache, Sie finden Freude daran.

Kommen Sie zur Ruhe in Stresszuständen!

Die bereits erwähnten Möglichkeiten der Selbstmedikation lassen sich gut mit verschiedenen Teesorten oder Aromatherapie verbinden. Aus einer Tasse Tee und einem entspannenden Bad kann ein entspannendes Ritual entstehen, das Ihnen hilft, die Hektik des Alltags zu vergessen.

Bewährt haben sich bei Stresszuständen vor allem Badezusätze mit Melisse, Rosmarin oder Lavendel. Kamille, Meersalz oder Heublume fördert einen guten Schlaf. Ist das Baden aus irgendeinem Grund nicht möglich, können die ätherischen Öle auch in die Duftlampe gegeben werden.

Weiter wirken Extrakte und Teezubereitungen folgender Heilpflanzen nervenstärkend:

  • Passionsblume,
  • Ginseng,
  • Zitronengras,
  • Johanniskraut,
  • Baldrian,
  • Basilikum,
  • Weissdorn,
  • Hopfen.

Kompetente Hilfe suchen bei chronischem Stress

Dass wir unangenehme Dinge gerne auf den nächsten Tag verschieben möchten und dies mehr oder weniger oft auch tun, ist sicher vielen ein Begriff. Wenn man jedoch durch permanentes Nichthandeln Gefahr läuft, dass einem das eigene Leben entgleitet, ist es an der Zeit, professionelle Hilfe zu suchen. Wer seine Rechnungen nicht bezahlt, Mahnungen erhält, aber das Geld nicht besitzt, um sie zu bezahlen, hat ein Problem. Wer es nicht schafft, seine Unterlagen bei der Arbeitslosenkasse einzureichen und deswegen keine Unterstützung erhält, ebenso. Es bedeutet nicht, dass der Betroffene faul ist, aber es liegt definitiv eine Erledigungsblockade vor. Mit der richtigen Anleitung gelingt es jedoch, diese zu durchbrechen. Informieren Sie sich im Internet über entsprechende Beratungsstellen, oder fragen Sie einen Psychotherapeuten um Rat. Mit dem Problem der Erledigungsblockade schlagen sich übrigens rund 20 bis 25 % der Bevölkerung herum. Bei vielen Betroffenen steckt oft ein nicht diagnostiziertes Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom dahinter.

Fazit – Wer bewusst auf sich achtet, kann geistige Erschöpfung verhindern

Lassen Sie nicht zu, dass Stress und Hektik Ihren Alltag bestimmen. Regelmässige Entspannung tut not und ist wichtig für die körperliche und seelische Gesundheit. Hören Sie rechtzeitig auf die Alarmsignale Ihres Körpers, und unterstützen Sie Ihr Nervenkostüm mit gesunder Ernährung. Sorgen Sie für erholsamen Schlaf, und zögern Sie nicht, rechtzeitig Hilfe zu suchen, wenn Ihnen das Abschalten nicht mehr gelingt. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

 

Quellen: Drogerie Sonderegger, vitagate.ch

Autorin: Doris Gapp

Aktualisiert am 13. Mai 2024 13:18
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