Vi­tal­stof­fe

Brigitte R. fragt: Ich leide seit 15 Jahren an einer rheumatoiden Arthritis. Ausserdem bin ich übersäuert, obwohl ich auf basische Ernährung achte. Mein Säure-Basen-Haushalt kommt nur ins Gleichgewicht, wenn ich Natron in grossen Mengen einnehmen.

  • Denise Egli antwortet: Eine rheumatoide Arthritis ist eine Erkrankung mit phasenweise sehr akuten und heftigen Entzündungsschüben. In allen Gelenken, in denen wir Entzündungen haben, bildet der Körper sehr viel Säure. Es wird also kaum möglich sein, dass Sie mit dieser Erkrankung einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt erzielen können. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie weiterhin auf eine basenreiche Ernährung achten und regelmässig ein Basenmittel einsetzen. Damit fördern Sie die Säure-Ausscheidung. Zusätzlich empfehle ich Ihnen 3-4 x jährlich über ca. 3 Wochen einen Stoffwechseltee aus der Drogerie einzusetzen, damit Sie Ihre Ausscheidungsorgane unterstützen können.

Susan Z. fragt: Seit Monaten bin ich andauernd krank. Ich habe Erkältungen, eine starke Angina vor ein paar Wochen, mehrere Magen-Darm-Grippen und auch eine leichte Psoriaris (Schuppenflechte), die nun schlimmer geworden ist. Dabei lebe ich sehr gesund, rauche nicht, esse kein Fleisch, sondern sehr viel Gemüse und Früchte, trinke viel Wasser, selten Alkohol, praktiziere regelmässig Yoga… aber irgendwie nützt das alles nichts. Nun möchte ich gerne eine Darmsanierung durchführen. Könnten Sie mir sagen, welche Dinge ich in welcher Form kaufen muss und wie ich sie einnehmen kann?

  • Denise Egli antwortet: Um die Produktion Ihrer Verdauungssäfte anzuregen und somit das Darmmilieu zu verbessern, würde ich ein Leber-Galle-Mittel auf spagyrischer Basis oder auf Frischpflanzenbasis einsetzen. Am besten lassen Sie sich in einer Drogerie beraten und lassen Sie sich eine auf Sie abgestimmte Mischung (Darmsanierung) herstellen. Zusätzlich – damit alles gut in Fluss kommt – empfehle ich einen Stoffwechsel-Tee. Damit Ihre Darmflora wieder gut aufgebaut wird, kommt noch ein Probiotikum zum Einsatz. Diese Produkte sollten Sie mindestens über zwei Monate einsetzen. Wichtig ist auch, dass Sie während dieser Kur möglichst wenig Süssigkeiten (Zucker) essen. Zucker ist Futter für die schlechten Bakterien, und die sollen ja durch die Darmsanierung reduziert werden. Wenn das Darmmilieu wieder im Gleichgewicht ist, hat das auch positive Auswirkungen auf Ihr Immunsystem. 80 Prozent unseres Immunsystems sitzt im Darm.

Marie-Theres S. fragt: Ich nehme täglich zwei Kapseln einer Vitalstoffmischung (Kalzium, Magnesium und Vitamin D3). Kann ich zusätzlich noch Vitamine D3-Tropfen einnehmen, ohne eine Überdosierung zu riskieren?

  • Denise Egli antwortet: Damit Sie das Vitamin D nicht überdosieren, würde ich Ihnen während den sonnenarmen Monaten (Herbst/Winter) zwei Tropfen Vitamin D3-Öl zu den Tabletten empfehlen. Während der Frühling/Sommer-Zeit würde ich die Dosierung auf einen Tropfen Vitamin D3 täglich reduzieren. In den sonnenreichen Monaten ist der Körper in der Lage, auch selber Vitamin D in der Haut zu produzieren.

Daniela F. fragt: Ich leide seit rund 10 Jahren an einem Reizdarmsyndrom. Das einzige was mir hilft, ist ein vom Arzt verordnetes Medikament, das die nötigen Verdauungsenzyme zuführt. Wie könnte ich dem Reizdarm mit natürlichen Arzneimitteln beikommen?

  • Denise Egli antwortet: Ich würde Ihnen empfehlen, zwei Mal jährlich eine sanfte Darmpflege durchzuführen. Am besten lassen Sie sich in der Drogerie eine Frischpflanzen-Tinktur mischen, die vor allem Bitterstoffe enthält. Diese Bitterstoffe regen die Produktion der Verdauungssäfte an und somit können Sie mit der Zeit die Dosierung des Medikaments – nach Absprache mit Ihrem Arzt - reduzieren.

    Bevorzugen Sie auch bitterstoffhaltige Nahrungsmittel wie Chicorée, Radicchio, Endivie, Zuckerhut und Artischocke. Verwenden Sie Gewürze wie Pfeffer, Paprika, Ingwer, Curry, Zimt, Fenchel, Anis, Kümmel, Lorbeer und Nelken sowie Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Oregano, Rosmarin und Pfefferminze. All das unterstützt Ihren Verdauungsapparat.

    Eine wichtige Massnahme bei Reizdarm ist auch der Abbau von Stress. Der gesamte Verdauungstrakt ist nämlich mit über 100 Millionen Nervenzellen ausgestattet. Man nennt dieses Nervensystem des Verdauungstraktes auch «Bauchhirn». Das heisst, alle Ereignisse emotionaler Art wie Ärger, Leid, Stress aber auch das Gefühl von «Schmetterlingen im Bauch» werden von den Nervenzellen des Darms registriert und haben eine direkte Auswirkung auf den Darm. Speziell bei einem Reizdarm werden die Darmbewegungen stark angeregt und es kommt zu Krämpfen und eventuell auch zu Durchfall. Zu dieser sanften Darmpflege gehört auch die Einnahme eines Probiotikas. Mit einem Probiotika führen Sie Ihrem Darm die guten und vor allem wichtigen Bakterien zu, die er für eine optimale Darmflora braucht. Mit einer intakten Darmflora wird einerseits die Gesundheit der Darmschleimhaut und andererseits die Verdauungsfunktion unterstützt. Also zwei wichtige Faktoren bei einem Reizdarm.

Gabriele G. fragt: Ich bin 61 Jahre alt und leide seit vielen Jahren unter trockener Nasenschleimhaut. Seit ca. einem Jahr sind auch die Scheidenschleimhaut und die Augen von Trockenheit betroffen. Für die äusserliche Anwendung verwende ich verschiedene Produkte. Nun wollte ich fragen, ob mit für die innerliche Anwendung Leinoelkapseln helfen könnten? Meine Ernährung ist relativ fettarm, weil ich eine ganz schlechte Fettverdauung habe.

  • Denise Egli antwortet: Leinöl eignet sich sehr gut für die Haut-, Schleimhaut- und Augenpflege von innen. Am besten kombinieren Sie Leinöl-Kapseln mit Vitamin E. (Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie beraten.) Das Leinöl unterstützt den Aufbau und die Funktion der Haut und wirkt auch befeuchtend. Vitamin E hält die Haut geschmeidig und schützt die langen Leinöl-Fettsäureketten vor Oxidation (also vor der Problematik der freien Radikale). Da Sie sich relativ fettarm ernähren, würde ich Ihnen für die tägliche kalte Küche (Salatsauce, abschmecken von Gemüse) unbedingt ein gutes, kaltgepresstes Rapsöl empfehlen. Es enthält, wie das Leinöl auch, die lebensnotwenigen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6. Zur Verbesserung der Fettverdauung rate ich Ihnen zusätzlich zu einem Leber-Galle-Mittel (z.B. eine spagyrische Essenz). Wenn Sie Ihre Leber unterstützen, läuft die Fettverdauung besser und alle wichtigen Fettsäuren können optimal aufgenommen werden. Dies verbessert wiederum die Qualität Ihrer Haut, der Schleimhäute sowie der Tränenflüssigkeit.

Bild: unsplash
Aktualisiert am 15. März 2025 23:33
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