Vo­lu­men auf dem Tel­ler

Wer regelmässig Nahrungsmittel mit reduzierter Energiedichte zu sich nimmt, verliert Gewicht. Das heisst: Wer viel Wasser trinkt, grosse Mengen an Gurken, Salaten, Peperoni, Melonen, Beeren und ähnliches isst, wird bald den Gürtel enger schnallen können.

Auf dieser Erkenntnis basierend, hat die amerikanische Wissenschaftlerin Barbara Rolls ein Ernährungskonzept entwickelt, das sie Volumetrics nannte. Dieses verspricht, grosse Mengen essen zu können, ohne zuzunehmen. Grundsätzlich gilt zwar: Gewicht verliert man nur, wenn der Organismus weniger Energie erhält, als er verbraucht. Doch – und das ist entscheidend – nicht der Kaloriengehalt, sondern das Volumen entscheidet über das Sättigungsgefühl beim Essen. Wer nicht satt ist, wird die Nahrungsaufnahme als unbefriedigend erleben. Deshalb funktionieren «Verzichtdiäten» oft schlecht.

Grosse Mengen

Der Begriff Volumetrics ist in Anlehnung an den lateinischen Begriff «Volumetrie» entstanden, der das Messen von Rauminhalten bezeichnet. Übertragen auf die Ernährung bedeutet das: Alle Lebensmittel, die von Natur aus kalorienärmer sind, dafür aber volumenreich, und deshalb lange sättigen, werden verstärkt in die Mahlzeiten eingebaut. Dabei ist nicht zu vergessen, dass der Kalorienbedarf je nach Geschlecht, Alter und beruflicher Tätigkeit unterschiedlich ausfällt.

Keine Zwischenmahlzeiten

Ein weiterer wichtiger Grundsatz von Volumetrics lautet: Zwischen den Hauptmahlzeiten sollte nichts gegessen werden – nicht einmal gesunde Kost wie eine Frucht oder Rohgemüse. Dies, um der Fettverbrennung möglichst viel Zeit zu geben. Steffi Schlüchter, dipl. Ernährungsberaterin HF, Leiterin Nutrinfo und Medienservice bei der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE), empfiehlt jedoch: «Wer mit Heisshunger reagiert, isst besser etwas Kleines zwischendurch.» Ansonsten läuft man Gefahr, während der Hauptmahlzeiten unkontrolliert in sich hineinzustopfen.

Essgelüsten kann man auch mit spagyrischen Essenzen zu Leibe zu rücken, wie Natur-Drogist Jürg Kropf sagt; beispielsweise mit Punica (Granatapfel) oder Hoodia (Kaktus). Die Anwendung ist einfach: Sechsmal täglich drei Spritzer in den Rachen sprühen und eine Viertelstunde wirken lassen. Kurmässig eingesetzt, bremst das die Lust auf Dickmacher. Wer dennoch starkes Verlangen nach Süssigkeiten verspürt, leidet unter Umständen an einem Chrommangel. Chrom ist ein Mineralstoff; ob dieser fehlt, können führende Drogerien in einer Haarmineralanalyse feststellen. Zur Behandlung ist die tägliche Einnahme einer Chrom-Nahrungsergänzungsmitteltablette angezeigt.

Autorinnen: Christa Friedli und Ann Kugler Redaktion: Katharina Rederer
  • Quellen
    • «Drogistenstern»

    • Martin Martin Kunz: «Mehr essen – weniger wiegen: Die Volumetrics Diät», Goldmann Verlag, 2011

    • Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE)

Aktualisiert am 9. Nov. 2023 13:05
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