Was hilft bei Blasen beim Wandern?
Bei der prächtigen Farbenvielfalt und dem oftmals milden Herbstwetter zieht es viele Wanderer und Bergsteiger in die Natur. Wandern ist der perfekte Ausgleich gegen die Hektik des Alltags und den Bewegungsmangel, der sich oft arbeitsbedingt einschleicht. Damit das Wandererlebnis aber nicht zur Tortur wird, sollten Sie jede Wanderung gut ausgerüstet antreten. Dazu gehört neben dem passenden Schuhwerk, Proviant und eine Regenjacke auch die Wanderapotheke im Rucksack. Wer schon einmal mit wundgescheuerten Fersen und Blasen an den Füssen eine längere Wegstrecke zurücklegen musste, weiss den Wert eines Pflasters besonders zu schätzen…
Blasen – das natürliche Pflaster unseres Körpers
Blasen sind eigentlich natürliche Schutzpolster unserer Haut, wenn sie auf zu viel Wärme durch Reibung oder Druck reagiert. Andere äussere Einwirkungen wie starke Hitze, Kälte oder Verätzungen können ebenfalls Blasen verursachen. Auch bei juckenden oder schmerzhaften Hautausschlägen aufgrund von Infektionskrankheiten, Allergien etc. kommt es zu Bläschenbildung.
Durch die starke Belastung trennt sich die äussere von der darunterliegenden Hautschicht, der entstehende Hohlraum füllt sich mit Gewebeflüssigkeit. Dieser Flüssigkeitspolster bewahrt die Haut vor weiterem Schaden und schützt vor dem Eindringen von Schmutz und Bakterien. Blasen entstehen häufig an den Fersen und Zehen durch Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Tanzen. Auch an den Händen kommt es durch Gartenarbeit oder Sport zur Blasenbildung durch Reibung. Grundsätzlich können Blasen jedoch an jeder Stelle unseres Körpers entstehen.
Offene vs. Geschlossene Blasen
Solange eine Blase noch geschlossen ist, verläuft die Heilung rasch und unkompliziert. Voraussetzung: Die betroffene Stelle wird nicht noch weiter strapaziert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich in Ihrer Reiseapotheke oder im Rucksack stets ein Blasenpflaster befindet. Diese wirken wie eine zweite Haut und sorgen sofort dafür, dass die Schmerzen gelindert werden. Im Sortiment von Puravita finden Sie Blasenpflaster der Firma Compeed in verschiedenen Grössen und für unterschiedliche Voraussetzungen (Blasen an den Zehen, unter den Füssen oder an den Fersen). Compeed Blasenpflaster passen sich Ihren Bewegungen an und haften tagelang an der betroffenen Stelle. Das Pflaster sollten Sie auch erst entfernen, wenn es sich zu lösen beginnt, um zu verhindern, dass Sie die Blase aufreissen. Da das Blasenpflaster wasserfest ist, stellt auch Duschen kein Problem dar.
Hat sich die Blase bereits geöffnet, schmerzt die betroffene Stelle deutlich mehr, da es sich um eine offene Wunde handelt. Diese ist nun auch anfällig für Schmutz und Keime. Sie sollten die Stelle sobald als möglich reinigen, desinfizieren und mit einem Blasenpflaster bekleben. Da Compeed Blasenpflaster die feuchte Wundheilung fördern, können sie auch auf offenen Blasen angewendet werden.
Welche Hausmittel sind noch zeitgemäss?
Manchmal hört man den Ratschlag, dass Blasen besser heilen, wenn man sie aufsticht. Dem ist ganz und gar nicht so. Wenn möglich, sollten Blasen immer heil gelassen werden, damit sie sich möglichst nicht infizieren. Das Abdecken mit einem Wundpflaster bietet die besten Heilungschancen.
Ist kein Pflaster griffbereit, können Sie die Blase drei Mal täglich mit Aloe Vera Gel einreiben. Bei frischen, geschlossenen Blasen kann ein Fussbad mit Bittersalz dabei helfen, die Blasen rascher auszutrocknen. Lösen Sie dafür ein bis zwei Esslöffel Bittersalz in warmem Wasser auf. Auf geschlossenen Blasen können Sie auch ein Gemisch von einem Teil Teebaumöl und drei Teilen Wasser anwenden. Tunken Sie einen Wattebauch in die Flüssigkeit und legen Sie ihn für zehn Minuten auf die Blase. Das kann zwei Mal täglich mehrere Tage lang wiederholt werden.
Mehl, Öl, Zahnpasta oder sonstige skurille „Hausmittel“ sollten nicht zum Einsatz kommen, erst recht nicht auf geöffneten Blasen.
Wie kann Blasenbildung vermieden werden?
- Achten Sie darauf, dass Ihre Wanderschuhe gut passen, nicht zu eng und atmungsaktiv sind. Trotzdem nicht zu locker schnüren!
- Beim Einlaufen von neuen Schuhen kleben Sie am besten bereits vorbeugend Blasenpflaster auf die Fersen. Spätestens wenn sich ein leichter, brennender Schmerz und eine Rötung einstellt, sollten Sie die betroffene Stelle unbedingt schützen.
- Tragen Sie beim Wandern keine Socken aus synthetischen Materialien, sondern stets Sport- oder Baumwollsocken.
- Wenn Sie bemerken, dass Ihre Füsse feucht sind, trocknen Sie sie sofort ab und wechseln nach Möglichkeit die Socken (Ersatzpaar sollte immer im Rucksack sein). Ziehen Sie bei einer Verschnaufpause ruhig einmal Schuhe und Socken aus und lassen Sie Ihre Füsse atmen.
Rasche Hilfe aus der Wanderapotheke
Blasenpflaster sind also unerlässlich für die kleine Reiseapotheke, das lässt sich wohl festhalten. Aber wofür sollten Sie unterwegs noch gerüstet sein? Kleine Blessuren sind beim Wandern in der freien Natur rasch eingeholt.
Mücken-/Zeckenspray:
Dieser sollte bereits vor der Wanderung zum Einsatz kommen, um lästige Plagegeister mit einem speziellen Duft abzuwehren.Wundversorgung:
Ein Sortiment an Pflastern in verschiedenen Grössen darf nie fehlen. Bei längeren und schwierigeren Touren ist ein kleines Verbandspaket empfehlenswert. Auch ein Desinfektionsspray in Reisegrösse sollte mitgeführt werden.Sonnenschutz:
Die UV-Strahlung beim Wandern wird oftmals unterschätzt. Gutes Eincremen ist ein Muss, auch auf Nacken, Ohren und Lippen nicht vergessen!Sportgel:
gegen Prellungen und VerstauchungenUnd nicht zuletzt Schmerztabletten
Alles, was Sie für eine gut ausgerüstete Reiseapotheke brauchen, finden Sie auch im Sortiment von puravita.ch.







