Was ist ei­gent­lich Func­tio­n­al Food und be­nö­ti­ge ich das?

5 Fakten, die Sie unbedingt kennen sollten

Functional Food klingt erst einmal nach einem Trend aus dem Fitnessstudio – ist aber viel alltagstauglicher. Gemeint sind Lebensmittel, die mehr leisten, als nur satt zu machen. Sie unterstützen bestimmte Körperfunktionen, liefern zusätzliche Nährstoffe oder enthalten natürliche Inhaltsstoffe, die Ihrem Wohlbefinden zugutekommen können. Hier kommen fünf Fakten, mit denen Sie beim nächsten Einkauf bestens informiert sind.

1. Functional Food – Lebensmittel mit eingebautem Mehrwert

Functional Food sind ganz normale Nahrungsmittel, nur eben mit „Extra-Funktion“. Dazu gehören Joghurts mit probiotischen Kulturen, Pflanzenöle mit Omega-3 oder Säfte mit zusätzlichem Vitamin C. Die Idee dahinter: Mikronährstoffe gezielt ergänzen, die im Alltag oft zu kurz kommen. Wichtig ist, dass Functional Food keine Medikamente ersetzt, aber eine ausgewogene Ernährung sinnvoll unterstützen kann.

2. Probiotika – kleine Mikroben mit grosser Wirkung

Beim Thema Functional Food führt kein Weg an Probiotika vorbei. Joghurt, Kefir oder fermentiertes Gemüse wie Sauerkraut liefern lebende Bakterienkulturen, die Ihre Darmflora unterstützen können. Viele Menschen berichten von einer besseren Verdauung und weniger Völlegefühl. Fun-Fact: Ihr Darm ist so aktiv und komplex, dass er gern als „zweites Gehirn“ bezeichnet wird und Probiotika sind quasi sein Lieblingsfutter.

3. Pflanzenpower pur: Sekundäre Pflanzenstoffe als natürliche Booster

Ein Teil des Functional Food setzt auf sekundäre Pflanzenstoffe – und die können einiges. Flavonoide, Polyphenole oder Carotinoide wirken antioxidativ und unterstützen die körpereigenen Schutzmechanismen. Das heisst: Sie helfen, freie Radikale zu neutralisieren, die bei Stress oder ungünstiger Ernährung vermehrt entstehen. Besonders reich an diesen Stoffen sind Beeren, Grüntee, Kurkuma oder bunte Gemüsesorten. Merke: Je farbiger der Teller, desto grösser der Pflanzenstoff-Mix.

4. Omega-3, Ballaststoffe & Co. – Nährstoffe mit funktionalem Zweck

Viele Functional-Food-Produkte setzen auf gezielte Nährstoff-Anreicherung, etwa mit Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen oder bestimmten Vitaminen. Omega-3 kann Herz und Gehirn unterstützen, während Ballaststoffe eine gesunde Verdauung fördern. Ein Beispiel aus der Praxis: Haferkleie oder Leinsamen im Müsli bringen Ballaststoffe mit, die angenehm die Verdauung unterstützen. Solche kleinen Ergänzungen lassen sich mühelos in den Alltag einbauen.

5. Betaglucan & Co. – Functional Food mit spezieller Wirkung

Einige Functional Food richten sich an ganz bestimmte Bedürfnisse, zum Beispiel Betaglucan. Beta-Glucan unterstützt das Immunsystem, fördert die Herzgesundheit, hilft, Cholesterin und Blutzucker im Gleichgewicht zu halten und wirkt als präbiotischer Ballaststoff. Betaglucan ist zum Beispiel in Haferflocken oder Gerste enthalten.

6. Welche Inhaltsstoffe stecken in Functional-Food- – und wofür sind sie gut

  • Vitamine & Mineralstoffe: Klassiker sind Vitamin D, B-Vitamine, Vitamin C, Magnesium, Zink oder Eisen. Vitamin D unterstützt Immunsystem und Knochen, B-Vitamine helfen Energiehaushalt und Nervensystem, Magnesium wirkt muskelentspannend und zellaktivierend. Zink kann die Hautgesundheit fördern, Eisen ist essenziell für Sauerstofftransport und Leistungsfähigkeit.
  • Omega-3-Fettsäuren: Meist aus Fischöl, Algenöl oder Leinöl, enthalten die wertvollen Fettsäuren EPA und DHA. Sie unterstützen Herz-Kreislauf-System, Gehirnfunktion und Gelenke. Für Veganer sind Algenkapseln die beste Alternative, da sie das gleiche DHA/EPA liefern wie Fischöl.
  • Probiotika & Präbiotika: Probiotika enthalten lebende Bakterienkulturen, die die Darmflora positiv beeinflussen. Präbiotika wie Inulin oder resistente Stärke dienen als Nahrung für diese Bakterien. Kombipräparate verbessern nicht nur die Verdauung, sondern können auch das Immunsystem indirekt stärken.
  • Pflanzenextrakte & Adaptogene: Functional Food setzt zunehmend auf Heilpflanzen und Adaptogene. Ashwagandha und Rhodiola unterstützen die Stressresistenz, Ginseng und Guarana können die Leistungsfähigkeit steigern. Kurkuma, Artischocke oder Grüntee wirken antioxidativ und unterstützen Stoffwechselprozesse.
  • Aminosäuren: L-Arginin, L-Carnitin oder L-Tryptophan werden gezielt eingesetzt, um Muskulatur, Energiegewinnung oder Neurotransmitterhaushalt zu fördern. Proteinzubereitungen enthalten oft hochwertige Mischungen aus Whey, Casein oder pflanzlichen Quellen, die den Muskelaufbau, die Regeneration und Sättigung unterstützen.

Spezielle Functional-Foods für Herz, Gelenke oder Haut: Dazu zählen z. B. Kollagenpeptide für Hautelastizität und Gelenkgesundheit, Coenzym Q10 für Herz und Energieversorgung der Zellen oder Betaglucan zur unterstützenden Cholesterinsenkung.

Fazit: Functional Food kann eine praktische und wirkungsvolle Ergänzung zur sein. Es unterstützt gezielt bestimmte Körperfunktionen und kann helfen, Nährstofflücken einfach zu schliessen, auch wenn eine ausgewogene Ernährung weiterhin die Grundlage bleibt.

 

Quellen: Fachabteilung Puravita

Autorin: Fachabteilung Puravita

Bild von Unsplash

Aktualisiert am 8. Dez. 2025 07:14
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